Der Bus

Anhand des Grundrisses des Lieferwagens von Renault Schweiz fing ich an, den Umbau zuversichtlich zu planen.

 

Nach langem Hin und Her stand der Ausbau fest, Bett, Sitzgelegenheit, Kühlschrank, Küche und Toilette hatten ihren Platz. Alles passte wunderbar.

 

Mit ein paar Velokartons erstellte ich einen Prototyp des Ausbaus.

Bald zeigte es sich, dass der Grundriss nur ganz auf dem Boden stimmte, und dass obwohl das Auto viereckig aussieht, nichts im rechten Winkel ist.

 

Na ja, Karton ist geduldig und der Velohändler freute sich, wenn ich ihm den Altkarton abholte.

 

Nach unzähligen Arbeitsstunden sieht der Bus nun so aus:

 

 

Zum Schlafen

 

 

Zum Sitzen

 

 

Zum Kochen

Man beachte den Sitzküchenschrank der bequemes Kochen ermöglicht.

 

Die elektrische Versorgung um Beleuchtung, Handy, Kühlschrank und PC zu betreiben.

Geladen wird der Akku über eine Solarzelle und während der Fahrt über den Zigarettenanzünder.

 

 

Details zum Ausbau

 

Ein Dachfenster wollte ich auch einbauen. Da dieses das Auto um 10cm höher machen würde, klebte ich eine 10ch hohe Kartonschachtel aufs Dach und fuhr die gängigen Tiefgaragen ab. (Als Rentner hat man ja Zeit)

Im Säntispark war dann die Kartonschachtel weg und der Einbau des Dachfensters gestrichen.

 

Das Auto hatte zu Beginn eine hässliche stählerne Trennwand. Die MFK AR teilte mir mit, ich müsse eine Bestätigung des Importeurs einfordern, um zu beweisen, dass die Trennwand keine tragende Funktion hat.

Sie hat keine 😊

 

 

Verwendet habe ich Birkensperrholz 4mm und Dachlatten.

Fürs Bett Birkensperrholz 18mm

 

Die Wände sind mit Filz beklebt. Dieser kann mit einem Sprühkleber auf die Metallteile geklebt werden. Er ist gut dehnbar, damit auch komplizierte Formen überdeckt werden können.

 

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